6 Verhaltensregel bei Polizei Kontrolle

  1. Die Polizei darf Sie ohne Grund im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle, zum Stoppen auffordern. Sobald es geht, rechts ranfahren und stehen bleiben (§36 StVO). Motor abstellen und Seitenscheibe öffnen. Nur wenn der Beamte auffordert, sollten Sie aussteigen. Bitte so verhalten das sich die Beamten nicht bedroht fühlen. Falls die Beamten in Zivil sein sollten, können Sie sich ruhig den Dienstausweis zeigen lassen.
  2. Polizei darf Ihr Fahrzeug durchsuchen, wenn ein sogenannter Anfangsverdacht besteht, etwa die Gefahr, dass eine Straftat begangen wurde. Wie zum Beispiel auf Alkohol- oder Drogenkonsum, wie sich bei der Befragung des Fahrers und durch auffälliges Verhalten oder Verstoß gegen Verkehrsregeln. Grundsätzlich benötigen die Beamten eine richterliche Erlaubnis; sie entfällt, wenn ,,Gefahr im Verzug“ ist.
  3. Den Beamten müssen Sie Ihren Führerschein und die Fahrzeugpapiere, zur Identifikation auch den Ausweis zeigen. Die Polizei darf ebenso den Warndreieck und –weste sowie Verbandskasten überprüfen. Die Verkehrssicherheit des Fahrzeuges, wie zum Beispiel das Licht und die Reifen ebenso alle Dokumente und zubehör laut BoKraft und der StVo für das Taxengewerbe prüfen.
  4. Die Polizei darf in besonderen Fällen Ihr Smartphone beschlagnahmen oder zur Überprüfung verlangen. Eventuell bei Hinweisen, dass ein Handyverstoß zu einem Unfall geführt hat. Einen begründetet Verdacht brauchen die Beamten auch, um das Gerät auf verbotene Blitzer-Apps zu prüfen. Navigationsgeräte und Smartphones mit solchen einsatzbereiten Apps oder Funktionen dürfen – mit richterlicher Genehmigung – Beschlagnahmt werden. Tipp nicht griffbereite wie zum Beispiel in der Mittelarmlehne, wird kaum Anlass zu einer Prüfung geben.
  5. Welche Fragen müssen Sie beantworten? – Ihre Personalien: Name, Anschrift, Geburtsdatum. Weitere Fragen, wo sie herkommen oder hinwollen oder gar, ob Sie etwas getrunken haben, müssen Autofahrer nicht beantworten, und Sie brauchen sich auch nicht zu Vorwürfen zu äußern. Dennoch freundlich entgegenkommend bleiben, das entschärft die Situation. Tipp: ,,Verzeihen Sie mir bitte aber möchte mich jetzt nicht dazu äußern“.
  6. Bei einem Alkohol Test, wenn Sie aufgefordert werden zu pusten, sind Sie nicht verpflichtet, einer Atemalkoholmessung oder einem Drogenschnelltest zuzustimmen. Wer das verweigert, muss jedoch damit rechnen, dass die Polizei Ihm zu einer Blutabnahme, meistens in ein Krankenhaus, mitnimmt (§81 a stopp). Gemäß der BoKraft Personenbeförderung, gilt ein Grundsätzliches Alkohol und Drogen Verbot während des Dienstes.

                                      Quelle ADAC Motorwelt

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